ist eine sanfte Form anatomisch genau fokussierter Körperbehandlung, die für alle Altersgruppen anwendbar und erfolgversprechend ist: als Teil der Geburtsnachsorge, bei Schwierigkeiten in den ersten Lebensmonaten des Säuglings und durch alle Entwicklungsstufen hindurch bis ins hohe Lebensalter. Sie basiert auf der Tatsache, dass alle Knochen unseres Skeletts – solange wir leben – beweglich bleiben. Selbst im Sitzen, Liegen oder Tiefschlaf sorgt ein zarter Puls in unserer Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit für eine winzige, atmende Bewegung, deren Funktionieren in allen Knochen und Geweben für unsere Gesundheit unerlässlich ist.
Je durchlässiger und flexibler wir sind, desto wohler fühlen wir uns. Manche biographische Erfahrung unseres Körpers, Stress, übermäßige Muskelspannung, alte Verletzungen, Unfälle, Stürze oder Fehlbelastungen behindern diese natürliche Atembewegung und können zu Kopfschmerzen, Migräne, Zähneknirschen, Sinusitis, Schlaflosigkeit oder Bandscheibenvorfällen führen. Bei diesen und weiteren typischen Symptomen an Kopf, Wirbelsäule und Becken empfiehlt sich neben der akuten Behandlung durch einen Arzt eine begleitende craniosacrale Behandlung. Hier kann der Kern Ihrer Beschwerden, sowohl auf körperlicher, wie auch seelischer Ebene angesprochen werden.

Die Behandlungsmethode Craniosacralarbeit entwickelte sich um 1900 in den USA durch die Erkenntnisse und lebenslangen, akribischen Forschungen von William Garner Sutherland. Sein Lehrer am osteopathischen College war Andrew Taylor Still, der bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts das Richten der Knochen lehrte und praktizierte.
In Erweiterung der sehr strukturellen Arbeit des Osteopathen vertraut sich die Craniosacralbehandlerin dem flüssigen Element an und erspürt mit den Händen den individuellen Puls des Klienten. Hier werden auch Blockaden im Fluss deutlich, und die Erfahrung zeigt, dass der Körper selbst in der Lage ist, sich in der ruhigen Konzentration der Behandlungssituation zu korrigieren.
Allerdings müssen Sie nicht warten, bis es Ihnen tatsächlich schlecht geht. Das Innehalten, die begleitete Selbstbesinnung, erlaubt, Kraft zu schöpfen für richtige Entscheidungen und gute Gegenwart.
Die sehr feine Berührung eines geschult diagnostizierenden Gegenübers verhilft zu innerem Ausgleich und Genuss. Wer das möchte, taucht in die Tiefe des inneren Erlebens, das dem Surfen auf Meereswellen nicht unähnlich ist. Über die verdeutlichte Wahrnehmung der Fließbewegung in unserem Körper gelangen wir wieder in heilsame Übereinstimmung!

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